U(h)rknall


UhrenTextauszug:
Damit die Zeit nicht völlig außer Kontrolle gerät, bedient sich der Mensch seit Urzeiten der Uhr. Ob Sand-, Wasser- oder Sonnenuhr – sie alle tragen – ebenso wie moderne Zeitmessgeräte – dazu bei, dass wir unser Dasein minutiös unterteilen können. Um nicht aus den Augen zu verlieren, wie in unserer schnelllebigen Zeit selbige zerrinnt, sagen uns allerorten Uhren, was die Stunde geschlagen hat. Selbst in den heimischen vier Wänden haben wir die Zeit immer vor Augen – am Backofen, am DVD-Player, am Radiowecker, auf Omas Standuhr, an Opas Wanduhr und, und, und. Dies ändert nichts an der Tatsache, dass 17 Prozent aller Deutschen drei Armbanduhren besitzen. Ja, ticken die denn nicht richtig, werden sich jetzt viele fragen? Gemeint sind natürlich nicht die Uhren, sondern deren Besitzer.

Inhalt: Der Trend zur Zweit-Uhr
Länge: 1.908 Zeichen
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Die Frage nach dem Sinn

Sich auskosten, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Warum ausgerechnet gestern so ein Warum-Tag war, vermag ich nicht zu sagen. Das fing schon mit der Frage an, warum wir verschlafen haben? Oder besser gesagt, warum der vermaledeite Wecker nicht klingelte? Und warum dies ausgerechnet an einem Tag passiert, an dem ich es besonders eilig habe? Als ob dies nicht genug gewesen wäre, hatte auch der süßeste Sohn der Welt, der – warum auch immer – zufällig mein Stammhalter ist, gleich ein Kilo Warum-Fragen auf Lager: Warum kann ich nicht noch einen Moment liegen bleiben? Warum muss ich mich waschen? Warum muss ich mir die Zähne putzen? Warum darf ich beim Frühstück nicht mit dem Tablet spielen? Warum muss ich schon wieder was Gesundes essen?

Inhalt: Tage, an denen wir ständig nach dem Warum fragen
Länge: 2.157 Zeichen
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