Düsen mit Diva

Polente, © K.T. RaabTextauszug: Das Auto ist nach wie vor des Deutschen liebstes Kind – auch wenn dieses mit dem Smartphone mächtig Konkurrenz bekommen hat. Denn der sprechende Knochen ist irgendwie anschmiegsamer, ist immer ganz Ohr und kann sogar mit ins Bett und aufs Klo genommen werden. Und doch hat der fahrbare Untersatz einen festen Platz im Herzen vieler. Zumindest, solange es um den eigenen Wagen geht. Als des Deutschen liebstes Kind erhält so ein Kfz nicht selten einen Namen. Gemäß einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hat jeder siebte Autofahrer seinem Gefährt einen mehr oder weniger liebevollen Kose- oder Spitznamen verliehen. Was ja auch Sinn macht. Das Auto einfach als Auto zu titulieren, geht gar nicht. Oder mit einem „ey, Karre“ herbeizurufen.

Inhalt: Namensgebung für Autos
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