Bildungsschlaf

Textauszug: Nicht ganz so blitzgescheite Zeitgenossen könnten natürlich nun schnell auf das schmale Brett kommen, sich künstlich mit Kaffee und koffeinhaltigen Getränken wach zu halten oder bis in die Puppen das Pantoffelkino rauf und runter zu zappen. Viele werden wohl auch bemüht sein, Heinrich Heine nachzueifern. Der große Dichter aus Düsseldorf, der sein Krankenbett dereinst als Matratzengruft titulierte, galt gemeinhin als einer der gebildetsten Männer des 19. Jahrhunderts. Der Rheinländer schien seiner Zeit weit voraus. Denn Heine hat bekanntlich in der Nacht an Deutschland gedacht und war fortan um den Schlaf gebracht. Ein simpler Trick, der zumindest mit Blick auf die Männerwelt getrost als eine Art Füllhorn des Wissens gewertet werden darf.

Thema: Schlafen bildet
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Pyjama-Spießigkeit im Hotelbett

HotelbettTextauszug: Nur die wenigsten machen sich, wenn sie ihr Hotelzimmer betreten, Gedanken darüber, wer vielleicht schon vor ihnen in ihrem Bett geschlafen hat. Was auch reine Spekulation wäre, es sei denn, es handelt sich um einen Hotspot für Stars und Sternchen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, sich genau dort zu betten, wo schon ein Promi sein ermattetes Haupt für eine Mütze voll Schlaf ablegte. Auch wissen wir in der Regel wenig über die Schlafgewohnheiten anderer Gäste. Zum einen, weil die wenigsten sichtbare Spuren hinterlassen, zum anderen, weil das Zimmerpersonal im Normalfall solche Spuren beseitigt, bevor ein neuer Gast das Zimmer bezieht.

Inhalt: Besondere Schlafgewohnheiten internationaler Hotelgäste
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Schlafräuber

HotelbettTextauszug: Rein statistisch gesehen, verbringt ein jeder Mensch gut ein Drittel seines Lebens im Bett. In der Regel, um sich auszuruhen und um im Schlaf Kraft zu tanken für die Herausforderungen des kommenden Tages. Doch offensichtlich ist es uns nicht vergönnt, vernünftig durchzuschlafen. Gemäß einer Studie im Auftrag der britischen Hotelkette Premier Inn, in deren Rahmen die Schlafgewohnheiten von 4.000 Bewohnern des Vereinten Königreichs unter die Lupe genommen wurden, erleidet ein jeder im Laufe seines Lebens stolze 12.584 schlaflose Nächte oder zumindest Nächte, in denen der Schlaf unterbrochen wurde.

Thema: Was uns den Schlaf wie oft raubt.
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