Kollektiver Gedächtnisverlust

Textauszug: Wenn ich Ihnen einen guten Rat für die Zeit zwischen dem ersten Advent und Neujahr geben darf: Versuchen Sie um jeden Preis Ihr Ableben auf die Zeit danach hinauszuschieben. Und dies hat nichts damit zu tun, dass Sie sich in diesem Jahr auf besonders spektakuläre Geschenke freuen dürfen oder dass die Silvesternacht die Party Ihres Lebens werden könnte. Im Dezember das Zeitliche zu segnen, zeugt nämlich nicht gerade von großer Weisheit.  Zumindest dann, wenn Sie gerne nicht nur Ihren engsten Verwandten und besten Freunden im Gedächtnis bleiben wollen, sondern auch den Gedanken begrüßen würden, wenn sich die breite Masse dereinst an Sie erinnert. Das gilt natürlich insbesondere für alle Prominenten, für alle Stars, Sternchen, Möchtegern-Sternchen sowie die Adeligen, die Reichen und Gefönten. 

Inhalt: Warum der Dezember eigentlich nicht stattfindet
Länge:  2.130 Zeichen
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Blick zurück nach vorn

Textauszug: Erich Kästner hat einmal gesagt: „Die Zeit fährt Auto“. Und ein Blick in den Rückspiegel des Lebens zeigt, wie schnell auch in diesem Jahr die Tage, Wochen und Monate vorbeigerauscht sind. Dabei war das Jahr rein rechnerisch eher durchschnittlich. Genau genommen hatte es 365 Tage, was 8.760 Stunden oder 525.600 Minuten entspricht. Mit Blick auf vorangegangene Jahre muss ich ernüchternd feststellen, das war irgendwie immer so. Höchstens mal einen Tag, 24 Stunden oder 1.440 Minuten mehr.

Thema: Eine etwas andere Jahresbilanz.
Länge: 3.025 Zeichen (inklusive Leerzeichen
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