Der Smartphone-Bazillus

TelefonTextauszug: Wie steigert man ekelig? Nein, nicht ekelig, ekeliger, am ekeligsten, sondern Toilette, Kühlschrank, Smartphone. Denn – und dies mag manchen Dampfplauderer erschrecken – das mobile Telefon ist gemäß des renommierten Wall Street Journals eine der größten Keimschleudern in unserem Alltag. Dabei geht es nicht um die fiesen Bazillen von NSA & Co, die uns Flöhe ins Ohr gesetzt haben und regelmäßig abhören. Vielmehr geht es um jene Keime, die sich bis dato vornehmlich in und auf Toilettenschüsseln getummelt haben. Denen scheint das Leben zwischen Darmtrakt und Abflussrohr nicht mehr richtig zu gefallen. Stattdessen haben sie sich einen neuen Lieblingstummelplatz auf dem Display des Smartphones besorgt. Das hat aus Sicht der Keime zahlreiche Vorteile.

Inhalt: Das Mobiltelefon als Keimträger
Länge: 1.852 Zeichen
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Selfie-Macher

Fotografieren, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer auf Achse ist, will Beweise. Und zwar darüber, wo er war. Gut, normalerweise erinnern wir uns daran, wohin wir gereist sind – zumindest an die meisten Orte. Aber wir wollen natürlich auch anderen beweisen, wo wir überall waren. Früher wurde dann zum Taschenmesser gegriffen und in einen Baum oder eine Hauswand ein schlaues „I was here“ geritzt. Das ging natürlich auch mit einem Kuli oder Edding. Mit denen konnte man sich auch herrlich auf Hauswänden, Türen und Fliesenspiegeln verewigen. Die Daseins-Bekundung in englischer Sprache zeugte zudem davon, wie gebildet und weit gereist jemand war. Das einzige Problem: Der Baum-, Parkbank- oder Wandkritzler musste anonym bleiben, um nicht Gefahr zu laufen, für den Schaden zur Kasse gebeten oder zu Reinigungsarbeiten gezwungen zu werden.

Inhalt: Passionen von Selfie-Fotografen
Länge: 2.712 Zeichen
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Wachsende Apphängigkeit

MEV05042Textauszug: Irgendwie scheint jeder nach irgendetwas süchtig zu sein. Der eine nach Schokolade, der andere nach Sex, wiederum andere nach Tabak, Alkohol oder Drogen. Dann gibt es noch diejenigen, die gefallsüchtig sind, und diejenigen die süchtig nach Aufmerksamkeit sind. Suchtgefahren lauern in unserem Alltag überall. Selbst die oft harmlos ausschauende Kaffeemaschine besitzt das Potenzial, einen mit ihrem Ausfluss abhängig zu machen. Eine relativ junge Suchtquelle für die Menschheit findet sich immer griffbereit in der Nähe vor allem junger Menschen. Sie können die Finger – und auch die Augen und zum Teil die Ohren – einfach nicht davon lassen. Die Rede ist vom Smartphone, jenem sprechenden Knochen, der längst auch zum Hilfsfotoapparat, zur mobilen Musikbox, zum tragbaren Radio und Minifernseher, aber auch zur Steuerung für Heizung, Licht und Garagentor sowie zum bargeldlosen Zahlmittel und als Fahrkarten- oder Flugticketersatz mutiert ist.

Inhalt: Wie Smartphones und Apps süchtig machen…
Länge: 2.418 Zeichen
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Alltags-Paradoxon

604869_original_R_K_B_by_Petra Bork_pixelio.deTextauszug: Hallo? Geht’s noch? Was tun wir alles für verrückte Dinge, die wir für völlig normal halten! Wir schreiben elektronische Postkarten aus dem Urlaub, die dann von einem Dienstleister ausgedruckt und postalisch zugestellt werden. Warum kaufen wir also nicht gleich eine stinknormale Ansichtskarte, kleben eine Briefmarke darauf, versehen das Ganze mit einem Gruß und stecken es in den Briefkasten? Wir haben Angst vor der Überwachung durch die NSA, verbreiten aber über soziale Medien minutiös, was wir gerade wo und in Begleitung von wem machen. Herrlich. Wie wollen etwas für die Gesundheit tun, verzichten auf eine Zichte, zünden uns dafür eine e-Zigarette an. Hallo? Geht’s noch?

Inhalt: Welche paradoxen dinge viele tun
Länge: 2.066 Zeichen
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Telefonus interruptus

TelefonboxTextauszug: Keine Frage, ohne Mobiltelefon ist man heutzutage nur ein halber Mensch. Das moderne Kommunikationsgerät ist unser Draht zur Außenwelt. Ein so wichtiger, dass viele glauben, ein Leben hart am Limit zu führen, sobald der Akku ihres Handys nur noch vier Prozent Leistung aufweist. Schließlich bieten insbesondere Smartphones und die darauf installierten Apps unzählige Möglichkeiten, sich und über sich zu informieren. Und dies rund um die Uhr und (nahezu) überall. Schließlich sind wir alle gerne ein bisschen wichtig. Daher muss, wer in sein will, immer und überall erreichbar sein.

Thema: Eine Studie zeigt das Telefonieren beim Sex für viele okay ist.
Länge: 2.603 (inklusive Leerzeichen)
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Digitale Demenz

Textauszug: Wir leben im digitalen Zeitalter. Ohne unsere kleinen, elektronischen Helferlein sind wir zunehmend alltagsuntauglich. Wir stünden quasi analog auf dem Schlauch. Telefonnummern, die wir früher mühsam auswendig gelernt haben, sind heute fest eingespeichert, Adressen und Anschriften elektronisch erfasst. Das Handy erinnert uns freundlich blinkend an den Geburtstag der Erbtante, der Kühlschrank signalisiert uns, dass der Milchvorrat zur Neige geht und unsere Computer und Smartphones mutieren zu elektronischen Briefkästen und Mülleimern.

Thema: Tücken des elektronischen Gedächtnisses.
Länge: 1.725 Zeichen (inklusive Leerzeichen)
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