Ziemlich beste Bierfreunde

Biertrinker-2, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Soziale Netzwerke sind schon eine tolle Sache. Plötzlich hat man Freunde, von deren Existenz man bis dahin noch nicht einmal etwas geahnt hat. Selbst wer nicht bei Facebook Mitglied ist, erfährt mit ein paar Mausklicks oftmals viele interessante Dinge über seine Mitmenschen: wer welche Vorlieben und Abneigungen hat, aber auch wer wie oft Stuhlgang hat. Was übrigens nichts mit dem gefürchteten Shitstorm zu tun hat. Die Angst, zum gläsernen Menschen zu werden, ist vielfach der Hoffnung gewichen, dass irgendjemand dort draußen im riesigen weltweiten Web einen tatsächlich interessant finden könne. Sogar so sehr, dass man auf einen gedrückten Gefällt-mir-Knopf hoffen darf.

Inhalt: Biergläser als soziales Netzwerk
Länge: 2.369 Zeichen
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