Arbeitsbremsen im Elf-Minuten-Takt

Textauszug: Vermeintliche Bürohengste gemahnen nicht selten an lahme Gäule. Selbst wenn sie mit noch so großem Feuereifer das Tageswerk beginnen, biegt sich der Schreibtisch nicht selten am Ende der tariflich vereinbarten Arbeitszeit noch mehr als am Morgen ohnehin schon. Statt im Schweinsgalopp scheinen die aufgetragenen Arbeiten allenfalls im gemütlichen Trab erledigt zu werden. Dies mag im Einzelfall an der intrinsischen Motivation liegen. Schuld daran ist jedoch in der Regel die moderne Kommunikationstechnik. Denn, wer immer etwas zu verkünden hat, und sei es noch so nichtig, kann sich moderner Informationsmedien bedienen. Email und SMS erreichen uns dank Laptop, UMTS-Verbindung und Handy überall auf dem Erdball – natürlich auch im Büro, wo zu allem Überfluss auch noch ständig das „normale“ Telefon klingelt und immer wieder Kollegen mit einer Fülle an Fragen auf einen zustürmen.

Thema: Warum wir allensfalls elf Minuten konzentriert am Stpück arbeiten können.
Länge: ca. 2400 Zeichen (inklusive Leerzeichen)
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Pekuniär-Herausforderung

MalerTextauszug: Es gibt Menschen, die finden partout keine Arbeit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Reichen von mangelnder Qualifikation bis hin zu absolut nicht mit dem Job zu vereinbarenden Vorstellungen eines Mindestlohns von 12.000 Euro und 14 Tagen Urlaub pro Monat. Andere Zeitgenossen wollen einfach nicht arbeiten, widmen sich lieber anderen Hobbys wie Fernsehen glotzen oder Biertrinken auf Parkbänken. Na ja, und da ist da noch die große Heerschar jener, die tagtäglich ihren Frondienst für einen Arbeitgeber oder als selbständiger Unternehmer verrichten. Und nicht wenige fragen sich, warum? 

Inhalt: Warum wir überhaupt arbeiten
Länge: 2.559 Zeichen
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Freizeitraub

StauTextauszug: Heute ist es mal wieder an der Zeit, mir selber ein wenig Leid zu tun. Warum auch nicht? Sonst bedauert mich ja niemand. Noch nicht einmal die Frau, die mir die Welt erklärt. Was natürlich überaus bedauerlich ist. Schließlich gehöre ich zu den bemitleidenswerten vier Prozent aller Deutschen, die länger als eine Stunde zu ihrem Arbeitsplatz unterwegs sind. Selber Schuld werden nun viele denken. Andere werden denken, warum zieht der Blödmann nicht um? Na ja, wie soll ich es sagen? Da gibt es so etwas wie den Wohlfühlfaktor in den eigenen Wänden; da gibt es so etwas wie den Freundeskreuz; da gibt es so etwas wie den kurzen Schulweg für den süßesten Sohn der Welt, der zufällig mein Stammhalter ist; da gibt es so etwas wie eine halbwegs vernünftige Fahrzeit zur Arbeit für die Frau, die mir die Welt erklärt. 

Inhalt: Der tägliche Weg zur Arbeit als Zeitfresser
Länge: 2.208 Zeichen
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Die 46-Stunden-Toilettenwoche

Waldtoilette-6, Copyri´ght Ulrike Katrin PetersTextauszug: Auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere nun verächtlich die Nase rümpft, wollen wir heute mal einen Blick in das Stille Örtchen werfen. Also auf jenen Ort, den nicht nur der Kaiser zu Fuß aufsucht, sondern tagtäglich auch Tausende von Angestellte. Deren Toilettengänge standen nun im Fokus einer Studie mit 6.000 Teilnehmern im Auftrage eines Hygieneservice-Anbieters. Und siehe da, der gemeine Bürohengst scheint sich klomäßig zu vergaloppieren und das WC mit einem Ort der Entspannung vom mitunter überaus stressigen Arbeitsalltag zu verwechseln. Ganze 46 Stunden pro Jahr avanciert der gekachelte Raum zum bevorzugten Aufenthaltsort eines jeden Mitarbeiters.

Inhalt: Warum Mitarbeiter so viel Zeit auf der Toilette verbringen
Länge: 2.577 Zeichen
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