Bluetoothbehälter

wine-600134_640Textauszug: Ja, der Mensch ist schwach. Sehr, sehr schwach. Also, er kann schon einen Eimer Wasser oder einen Rahmen Bier hochheben, aber er kann gewissen Reizen und Gelüsten irgendwie nicht widerstehen. Ja, der Mensch ist ein Weichei, der seinen eigenen Willen nicht im Griff hat. Der eine will weniger oder gar nicht mehr rauchen, greift aber immer und immer wieder zum Glimmstengel. Der andere will weniger Schokolade und Süßkram essen, stopft aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit zuckerhaltige Leckereien kiloweise in sich rein. Wohl wissend, dass er sich das Zeug auch direkt auf die Hüfte schmieren könnte. Fast jeder von uns hat eine Sucht, die er kaum bis gar nicht kontrollieren kann. 

Inhalt: Wie ein Plastiksafe Willensschwachen helfen kann
Länge: 2.572 Zeichen
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Wachsende Apphängigkeit

MEV05042Textauszug: Irgendwie scheint jeder nach irgendetwas süchtig zu sein. Der eine nach Schokolade, der andere nach Sex, wiederum andere nach Tabak, Alkohol oder Drogen. Dann gibt es noch diejenigen, die gefallsüchtig sind, und diejenigen die süchtig nach Aufmerksamkeit sind. Suchtgefahren lauern in unserem Alltag überall. Selbst die oft harmlos ausschauende Kaffeemaschine besitzt das Potenzial, einen mit ihrem Ausfluss abhängig zu machen. Eine relativ junge Suchtquelle für die Menschheit findet sich immer griffbereit in der Nähe vor allem junger Menschen. Sie können die Finger – und auch die Augen und zum Teil die Ohren – einfach nicht davon lassen. Die Rede ist vom Smartphone, jenem sprechenden Knochen, der längst auch zum Hilfsfotoapparat, zur mobilen Musikbox, zum tragbaren Radio und Minifernseher, aber auch zur Steuerung für Heizung, Licht und Garagentor sowie zum bargeldlosen Zahlmittel und als Fahrkarten- oder Flugticketersatz mutiert ist.

Inhalt: Wie Smartphones und Apps süchtig machen…
Länge: 2.418 Zeichen
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Bikini-Intelligenz 2.0

MEV01037Textauszug: Hautkrebs ist vermutlich nicht sonderlich angenehm, um es Gelinde auszudrücken. Doch ungeachtet der bekannten Gefahren dieser zum Teil tödlich verlaufenden Erkrankung gehören noch immer zahlreiche Sonnenanbeter zu den Unbelehrbaren. Sie setzen sich schutzlos, oft sogar stundenlang der Sonnenstrahlung aus. Alles nur, um die Haut einen besonderen Teint zu verleihen. Und nicht wenige erinnern auf dem Weg dorthin phasenweise an einen abgebrühten Hummer. Mit der Folge, dass sie sich häuten wie eine Schlange. Aber, wer schön sein will, muss leiden. Zumal so ein Bleichgesicht ja wirklich nicht gesund aussieht, auch wenn es zumindest vom Hautbild vermutlich gesünder ist, als der gemeine Sonne-mach-mich-schnell-braun-Fetichist mit der masochistischen Ader.

Inhalt: Wie ein intelligenter Bikini vor Sonnenbrand warnt
Länge: 2.941 Zeichen
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Jetzt aber App aufs Klo…

Toilette in Dänemark, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Es gibt Dinge, die wollen wir nach eigenem Ermessen tun. Dazu gehört seit wird dem Windelalter entwachsen sind, der Gang zur Toilette. Schließlich weiß einen jeder selber am besten, wann es gerade am nötigsten ist. Leider hat die Blase jedoch die Angewohnheit, sich mitunter in völlig unpassenden Momenten auf unangenehme Art und Weise zu melden. Und so ärgerlich der innere Druck auch sein mag, so duldet er in einem solchen Augenblick keinen Aufschub. Gerne passiert so etwas beispielsweise im Kino, wenn wir gebannt auf die Leinwand starren und den neuesten Hollywood-Blockbuster verfolgen. Gerade in dem Moment, wo die Spannung ihrer Höhepunkt zu erreichen scheint, fordert der zuvor genossene XXL-Becher Cola seinen Tribut. Film hin oder her, der Ruf der Natur duldet nun keinen Aufschub.

Inhalt: Ein App verrät die besten Momente für Pinkelpausen im Kino
Länge: 2.157 Zeichen
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Hightech-Socke 2.0

Fußabdruck, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Ein Pessimist ist jemand, der sich morgens ein Namensschild um den großen Zeh bindet, bevor er die Socken anzieht, um sich dann auf Selbigen Richtung Arbeit zu machen. Und Arbeit machen Socken bekanntlich immer. Denn sie machen sich dünne. Und zwar entweder so, dass sie gestopft werden müssen, oder so, dass sie nach dem Waschgang verschwunden bleiben. Nicht von ungefähr gilt ja die Waschmaschine als das Bermuda-Dreieck für Fußkleidung. Egal, wie man (oder frau) es auch anstellt, irgendwann scheidet die Trommel jedes Sockenpaar. Schlimmer noch, das vermaledeite Gerät schafft es, einen Strumpf so zu entmaterialisieren, dass dieser nie wieder auftaucht. Da hilft es auch nicht, fünf gleiche Paare zu kaufen.

Inhalt: Ein Mikrochip verhindert das Verschwinden von Socken
Länge: 2.611 Zeichen
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Rentables Schwarzfahren

Ticketmaschine-kl Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Einige sind auch aus verschiedensten Gründen chronisch so knapp bei Kasse, dass sie sich eine Bus- oder Bahnfahrkarte nicht leisten können. Da sie dennoch gerne von A nach B möchten, teilweise sogar müssen, entscheiden sie sich für die nicht tödliche Variante des russischen Fahrkarten-Roulettes. Sie steigen, ohne zu zahlen, in Bus und Bahn ein und hoffen, Kontrolleure so rechtzeitig zu erkennen, dass sie schnell das Abteil wechseln oder am nächsten Halt aussteigen können. Ein Spiel mit Feuer, bei dem sich manch einer die Finger verbrennt.

Inhalt: In Tschechien warnt eine App Schwarzfahrer vor Kontrolleuren
Länge: 2.705 Zeichen
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