Einen fahren lassen

AutofahrerTextauszug: Das automatische Automobil könnt schon bald völlig autonom nicht nur auf Straßen autonomer Staaten unterwegs sein. Denn die Automobilindustrie arbeitet fieberhaft an der Entwicklung des Autos der Zukunft. Eines Autos, das selbständig fährt und ohne Hilfe eines Fahrers sicher den gewünschten Weg von A nach B einschlägt. Und dieses Gefährt soll sich nicht nur regelkonform im Straßenverkehr und ohne Zusammenstöße fortbewegen, sondern auch für eine stressfreie Reise für die Fahrgäste sorgen. Ob wir dann überhaupt noch einen Führerschein benötigen, um das Gefährt in Bewegung zu setzen, ist unbekannt. Vielleicht können auch Sechsjährige dann künftig mit Papas Auto alleine zur Schule fahren und dabei auf dem Rücksitz das kleine Einmaleins auswendig lernen oder mit Freunden Quartett spielen.

Inhalt: Motivationshilfe für sportlichen Eifer.
Länge: 2.279 Zeichen
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Wachsende Apphängigkeit

MEV05042Textauszug: Irgendwie scheint jeder nach irgendetwas süchtig zu sein. Der eine nach Schokolade, der andere nach Sex, wiederum andere nach Tabak, Alkohol oder Drogen. Dann gibt es noch diejenigen, die gefallsüchtig sind, und diejenigen die süchtig nach Aufmerksamkeit sind. Suchtgefahren lauern in unserem Alltag überall. Selbst die oft harmlos ausschauende Kaffeemaschine besitzt das Potenzial, einen mit ihrem Ausfluss abhängig zu machen. Eine relativ junge Suchtquelle für die Menschheit findet sich immer griffbereit in der Nähe vor allem junger Menschen. Sie können die Finger – und auch die Augen und zum Teil die Ohren – einfach nicht davon lassen. Die Rede ist vom Smartphone, jenem sprechenden Knochen, der längst auch zum Hilfsfotoapparat, zur mobilen Musikbox, zum tragbaren Radio und Minifernseher, aber auch zur Steuerung für Heizung, Licht und Garagentor sowie zum bargeldlosen Zahlmittel und als Fahrkarten- oder Flugticketersatz mutiert ist.

Inhalt: Wie Smartphones und Apps süchtig machen…
Länge: 2.418 Zeichen
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iShirt mit Deodüse

MEV10037Textauszug: So toll so ein Zeitmesser auch sein mag, so sehr wird es Zeit, dass die wundersame Technologie auch in ganz normale Kleidungsstücke Einzug erhält. Ich weiß nicht, ob die Chefstrategen bei Apple dies schon auf dem Zettel haben, falls nicht, möchte ich an dieser Stelle ein paar Anregungen geben, wie und womit das Apfelimperium noch weitere Millionengewinne generieren könnte. Ein Renner wäre beispielsweise das iShirt, ein Hemd, das nicht nur selbstreinigend und glättend ist, sondern auch unkontrollierten Achselschweiß mit der eingebauten Deodüse bekämpft und so das Stinkpotenzial des Trägers spürbar eindämmt.

Inhalt: Neue computergesteuerte Hightech-Kleidungsstücke
Länge: 2.899 Zeichen
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Bazillenschleuder am Seil

20150428_134308Textauszug: Das Auto ist bekanntlich des Deutschen liebstes Kind. Der Aufzug vermutlich das zweitliebste Kind. Als Volk der fußkranken Germanen sind viele Deutsche krampfhaft bemüht, unnötige Bewegung und körperliche Anstrengung zu vermeiden. Daher haben wir sogar ein Wort für das, was zwischen dem Verlassen des Autos und dem Betreten des Fahrstuhls liegt – wir nennen es „gehen“. Das kostet Energie, das kostet Kalorien und sorgt für Verschleiß an Gelenken und Schuhsohlen. Daher ist es nur konsequent, sich bewegen zu lassen. Vor allem dann, wenn es runter oder rauf geht. Noch dazu über mehrere Etagen. Doch so bequem der Aufzug auch zu sein scheint, so gefährlich ist er.

Inhalt: Warum Aufzug-Fahren gefährlich ist
Länge: 3.272 Zeichen
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Jetzt aber App aufs Klo…

Toilette in Dänemark, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Es gibt Dinge, die wollen wir nach eigenem Ermessen tun. Dazu gehört seit wird dem Windelalter entwachsen sind, der Gang zur Toilette. Schließlich weiß einen jeder selber am besten, wann es gerade am nötigsten ist. Leider hat die Blase jedoch die Angewohnheit, sich mitunter in völlig unpassenden Momenten auf unangenehme Art und Weise zu melden. Und so ärgerlich der innere Druck auch sein mag, so duldet er in einem solchen Augenblick keinen Aufschub. Gerne passiert so etwas beispielsweise im Kino, wenn wir gebannt auf die Leinwand starren und den neuesten Hollywood-Blockbuster verfolgen. Gerade in dem Moment, wo die Spannung ihrer Höhepunkt zu erreichen scheint, fordert der zuvor genossene XXL-Becher Cola seinen Tribut. Film hin oder her, der Ruf der Natur duldet nun keinen Aufschub.

Inhalt: Ein App verrät die besten Momente für Pinkelpausen im Kino
Länge: 2.157 Zeichen
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Flatulenzantrieb

20120722_203707Textauszug: Über die Düfte, die unsere Darmtätigkeit, freisetzt, hüllen wir normalerweise lieber den Mantel des Schweigens. Und diejenigen, die ein Bad benutzen müssen, in denen kurz zuvor selbige Tätigkeit ausgeübt wurde, halten den Mantel lieber vor Mund und Nase. Die eigene Duftnote ist oft gerade noch im Toleranzbereich, die der anderen hingegen ist schlicht unerträglich und verschlägt einem unweigerlich den Atem. Dabei könnte es sein, dass wir schon bald durch Wolken mit menschlichen Abgasen stapfen müssen. Und dies alles im Namen des Umweltschutzes. Die Wissenschaft arbeitet nämlich derzeit daran, mit Hilfe von menschlichen Darmbakterien einen Kraftstoff für unsere Autos herzustellen.

Inhalt: Versuche, aus Darmbakterien Kraftstoff herzustellen
Länge: 2.124 Zeichen
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