iShirt mit Deodüse

MEV10037Textauszug: So toll so ein Zeitmesser auch sein mag, so sehr wird es Zeit, dass die wundersame Technologie auch in ganz normale Kleidungsstücke Einzug erhält. Ich weiß nicht, ob die Chefstrategen bei Apple dies schon auf dem Zettel haben, falls nicht, möchte ich an dieser Stelle ein paar Anregungen geben, wie und womit das Apfelimperium noch weitere Millionengewinne generieren könnte. Ein Renner wäre beispielsweise das iShirt, ein Hemd, das nicht nur selbstreinigend und glättend ist, sondern auch unkontrollierten Achselschweiß mit der eingebauten Deodüse bekämpft und so das Stinkpotenzial des Trägers spürbar eindämmt.

Inhalt: Neue computergesteuerte Hightech-Kleidungsstücke
Länge: 2.899 Zeichen
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Bazillenschleuder am Seil

20150428_134308Textauszug: Das Auto ist bekanntlich des Deutschen liebstes Kind. Der Aufzug vermutlich das zweitliebste Kind. Als Volk der fußkranken Germanen sind viele Deutsche krampfhaft bemüht, unnötige Bewegung und körperliche Anstrengung zu vermeiden. Daher haben wir sogar ein Wort für das, was zwischen dem Verlassen des Autos und dem Betreten des Fahrstuhls liegt – wir nennen es „gehen“. Das kostet Energie, das kostet Kalorien und sorgt für Verschleiß an Gelenken und Schuhsohlen. Daher ist es nur konsequent, sich bewegen zu lassen. Vor allem dann, wenn es runter oder rauf geht. Noch dazu über mehrere Etagen. Doch so bequem der Aufzug auch zu sein scheint, so gefährlich ist er.

Inhalt: Warum Aufzug-Fahren gefährlich ist
Länge: 3.272 Zeichen
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Jetzt aber App aufs Klo…

Toilette in Dänemark, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Es gibt Dinge, die wollen wir nach eigenem Ermessen tun. Dazu gehört seit wird dem Windelalter entwachsen sind, der Gang zur Toilette. Schließlich weiß einen jeder selber am besten, wann es gerade am nötigsten ist. Leider hat die Blase jedoch die Angewohnheit, sich mitunter in völlig unpassenden Momenten auf unangenehme Art und Weise zu melden. Und so ärgerlich der innere Druck auch sein mag, so duldet er in einem solchen Augenblick keinen Aufschub. Gerne passiert so etwas beispielsweise im Kino, wenn wir gebannt auf die Leinwand starren und den neuesten Hollywood-Blockbuster verfolgen. Gerade in dem Moment, wo die Spannung ihrer Höhepunkt zu erreichen scheint, fordert der zuvor genossene XXL-Becher Cola seinen Tribut. Film hin oder her, der Ruf der Natur duldet nun keinen Aufschub.

Inhalt: Ein App verrät die besten Momente für Pinkelpausen im Kino
Länge: 2.157 Zeichen
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Flatulenzantrieb

20120722_203707Textauszug: Über die Düfte, die unsere Darmtätigkeit, freisetzt, hüllen wir normalerweise lieber den Mantel des Schweigens. Und diejenigen, die ein Bad benutzen müssen, in denen kurz zuvor selbige Tätigkeit ausgeübt wurde, halten den Mantel lieber vor Mund und Nase. Die eigene Duftnote ist oft gerade noch im Toleranzbereich, die der anderen hingegen ist schlicht unerträglich und verschlägt einem unweigerlich den Atem. Dabei könnte es sein, dass wir schon bald durch Wolken mit menschlichen Abgasen stapfen müssen. Und dies alles im Namen des Umweltschutzes. Die Wissenschaft arbeitet nämlich derzeit daran, mit Hilfe von menschlichen Darmbakterien einen Kraftstoff für unsere Autos herzustellen.

Inhalt: Versuche, aus Darmbakterien Kraftstoff herzustellen
Länge: 2.124 Zeichen
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Ziemlich beste Bierfreunde

Biertrinker-2, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Soziale Netzwerke sind schon eine tolle Sache. Plötzlich hat man Freunde, von deren Existenz man bis dahin noch nicht einmal etwas geahnt hat. Selbst wer nicht bei Facebook Mitglied ist, erfährt mit ein paar Mausklicks oftmals viele interessante Dinge über seine Mitmenschen: wer welche Vorlieben und Abneigungen hat, aber auch wer wie oft Stuhlgang hat. Was übrigens nichts mit dem gefürchteten Shitstorm zu tun hat. Die Angst, zum gläsernen Menschen zu werden, ist vielfach der Hoffnung gewichen, dass irgendjemand dort draußen im riesigen weltweiten Web einen tatsächlich interessant finden könne. Sogar so sehr, dass man auf einen gedrückten Gefällt-mir-Knopf hoffen darf.

Inhalt: Biergläser als soziales Netzwerk
Länge: 2.369 Zeichen
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Telefonus interruptus

TelefonboxTextauszug: Keine Frage, ohne Mobiltelefon ist man heutzutage nur ein halber Mensch. Das moderne Kommunikationsgerät ist unser Draht zur Außenwelt. Ein so wichtiger, dass viele glauben, ein Leben hart am Limit zu führen, sobald der Akku ihres Handys nur noch vier Prozent Leistung aufweist. Schließlich bieten insbesondere Smartphones und die darauf installierten Apps unzählige Möglichkeiten, sich und über sich zu informieren. Und dies rund um die Uhr und (nahezu) überall. Schließlich sind wir alle gerne ein bisschen wichtig. Daher muss, wer in sein will, immer und überall erreichbar sein.

Thema: Eine Studie zeigt das Telefonieren beim Sex für viele okay ist.
Länge: 2.603 (inklusive Leerzeichen)
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