Bikini-Intelligenz 2.0

MEV01037Textauszug: Hautkrebs ist vermutlich nicht sonderlich angenehm, um es Gelinde auszudrücken. Doch ungeachtet der bekannten Gefahren dieser zum Teil tödlich verlaufenden Erkrankung gehören noch immer zahlreiche Sonnenanbeter zu den Unbelehrbaren. Sie setzen sich schutzlos, oft sogar stundenlang der Sonnenstrahlung aus. Alles nur, um die Haut einen besonderen Teint zu verleihen. Und nicht wenige erinnern auf dem Weg dorthin phasenweise an einen abgebrühten Hummer. Mit der Folge, dass sie sich häuten wie eine Schlange. Aber, wer schön sein will, muss leiden. Zumal so ein Bleichgesicht ja wirklich nicht gesund aussieht, auch wenn es zumindest vom Hautbild vermutlich gesünder ist, als der gemeine Sonne-mach-mich-schnell-braun-Fetichist mit der masochistischen Ader.

Inhalt: Wie ein intelligenter Bikini vor Sonnenbrand warnt
Länge: 2.941 Zeichen
Bestellen

Bewegtes Singledasein

Rose, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Hand aufs Herz! Machen Sie Sport oder sind Sie schon vergeben? Keine Angst, ich will nicht auf diese plumpe Art mit Ihnen anbändeln. Aber nun raus damit: sind sie Single oder ein Bewegungsmuffel? Ach, Sie verstehen mein Anliegen nicht? Oder fühlen Sie sich etwa ertappt, weil sie gerade faul herumsitzen und lesen? Klar, der Einwand ist richtig. Beim Laufen oder Schwimmen lässt sich in der Tat nicht so gut lesen. Aber seien Sie doch bitte nicht so empfindlich. Ich habe doch nur eine harmlose Frage gestellt. Oder sollte ich damit den Finger in die offene Wunde oder besser gesagt, auf die speckige Hüfte gelegt haben? Womit ich natürlich nicht behaupten möchte, dass sie dicke Love-Griffel um die Hüfte hätten.

Inhalt: Warum Singles schlanker sind
Länge: 2.258 Zeichen
Bestellen

Flüssiger Gesundheitsapostel

MEV05037Textauszug: Im Kopf ist der Wein bekanntlich nie so still wie im Fass. Unabhängig davon, dass manch einer sich den Traubensaft zweimal durch den Kopf gehen lässt – erst über die Lippen hinein, dann bei zu viel Genuss dort auch wieder hinaus –, werden dem Getränk sogar magische Kräfte zugesprochen. Besonders der roten Variante. Die soll nämlich helfen, Erkrankungen wie Krebs, Arthritis oder einem Herzinfarkt vorzubeugen. Auch Demenz soll mit einem regelmäßigen Glas des Roten angeblich ein Stückweit vermieden werden können, sofern man nicht vergisst, rechtzeitig mit dem Trinken wieder aufzuhören. In Maßen, also nicht in Maßkrügen, soll Wein also gesundheitsfördernd sein.

Inhalt: Die gesundheitsfördernde Wirkung von Rotwein
Länge: 2.625 Zeichen
Bestellen

Moderne Sexualkunde

20130319_082003Textauszug: Getreu dem Motto „Sex sells“ widmen wir uns heute mal – ohne dabei anzüglich zu werden – dem Thema Sex beziehungsweise den menschlichen Sexualorganen und deren Einsatz. Denn diese wurden nun auch von Statistikern genauer unter die Lupe genommen. Die Fürsten der Zahlen und Fakten haben uns nämlich mit irgendwie erotischen Statistiken beglückt. Der eine findet das sexy, der andere amüsant, wiederum andere mögen sich angeekelt fühlen. Und doch wohl wir an dieser Stelle nichts verschweigen und legen die nackten Tatsachen auf den Tisch: So erfahren wir von den Nummerngötter, das täglich rund eine Million Freier gegen Bezahlung eine, salopp gesagt, Nummer schieben, also die Dienste von bezahlten Liebesdienerinnen in Anspruch nehmen.

Inhalt: Sex als wissenschaftliches und statistisches Phänomen
Länge: 2.000 Zeichen
Bestellen

Die 46-Stunden-Toilettenwoche

Waldtoilette-6, Copyri´ght Ulrike Katrin PetersTextauszug: Auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere nun verächtlich die Nase rümpft, wollen wir heute mal einen Blick in das Stille Örtchen werfen. Also auf jenen Ort, den nicht nur der Kaiser zu Fuß aufsucht, sondern tagtäglich auch Tausende von Angestellte. Deren Toilettengänge standen nun im Fokus einer Studie mit 6.000 Teilnehmern im Auftrage eines Hygieneservice-Anbieters. Und siehe da, der gemeine Bürohengst scheint sich klomäßig zu vergaloppieren und das WC mit einem Ort der Entspannung vom mitunter überaus stressigen Arbeitsalltag zu verwechseln. Ganze 46 Stunden pro Jahr avanciert der gekachelte Raum zum bevorzugten Aufenthaltsort eines jeden Mitarbeiters.

Inhalt: Warum Mitarbeiter so viel Zeit auf der Toilette verbringen
Länge: 2.577 Zeichen
Bestellen

Bazillenschleuder am Seil

20150428_134308Textauszug: Das Auto ist bekanntlich des Deutschen liebstes Kind. Der Aufzug vermutlich das zweitliebste Kind. Als Volk der fußkranken Germanen sind viele Deutsche krampfhaft bemüht, unnötige Bewegung und körperliche Anstrengung zu vermeiden. Daher haben wir sogar ein Wort für das, was zwischen dem Verlassen des Autos und dem Betreten des Fahrstuhls liegt – wir nennen es „gehen“. Das kostet Energie, das kostet Kalorien und sorgt für Verschleiß an Gelenken und Schuhsohlen. Daher ist es nur konsequent, sich bewegen zu lassen. Vor allem dann, wenn es runter oder rauf geht. Noch dazu über mehrere Etagen. Doch so bequem der Aufzug auch zu sein scheint, so gefährlich ist er.

Inhalt: Warum Aufzug-Fahren gefährlich ist
Länge: 3.272 Zeichen
Bestellen

1 2 3 4 5 7