Alkoholhaltiger Trinknebel

12_AA_inthecloud1_(credit Ann Charlott Ommedal)Textauszug: Public Houses, besser bekannt als Pubs, gehören zum britischen Lifestyle wie Regenschirm und Doppeldeckerbus. Pubs sind Treffpunkt, Gerüchteküche, Kontaktbörse und zweites Wohnzimmer für viele, aber  auch Enklaven des Lachens und des Lästerns, in denen einem scheinbar nie enden wollender Marathon an Trinksprüchen und Tresenpolitik dazu beiträgt, dass sich die Probleme der Welt in Wohlgefallen auflösen. Dabei sind Public Houses längst nicht mehr allein eine klassische Männer-Domäne. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Jung und Alt, Arm und Reich, Fußballfans und Manager in Nadelstreifen und gelockerter Krawatte befeuchten sich in den Wirtshäusern, die durch viel Atmosphäre zwischen Bierdunst, Darts, Kaminfeuer und schweren Eichenbalken geprägt sind, allabendlich einträchtig Seite an Seite die Kehlen.

Inhalt: Alkoholgenuss durch das Einatmen eines besonderen Nebels..
Länge: 2.660 Zeichen
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Geh-Kaffee-Abgabe

Kaffeebecher, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die lange Entwicklung vom Affen zum Menschen scheint noch lange nicht abgeschlossen. Was nicht nur daran liegt, dass sich einige Menschen gerne zum Affen machen. Aber das ist ein anderes Thema. Vor allem im letzten Jahrhundert der Menschheitsgeschichte hat die Evolution immer wieder interessante Mutationen hervorgebracht. Dazu gehört etwa der Homo Zapiens, jene fernsehsüchtige Gestalt, die gerne und viel vor der Flimmerkiste hängt, sich aber für keinen Sender entscheiden kann und daher immer und immer wieder umschaltet, bis er vor Erschöpfung oder in Folge eines temporären Fresskomas durch eine Chips-Cola-Kombination einschläft. Zu den merkwürdigen Geschöpfen der Menschheit zählt auch der Homo Immerereichbar.

Inhalt: Abgaben auf Kaffeebecher
Länge: 2.527 Zeichen
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Flüssiger Gesundheitsapostel

MEV05037Textauszug: Im Kopf ist der Wein bekanntlich nie so still wie im Fass. Unabhängig davon, dass manch einer sich den Traubensaft zweimal durch den Kopf gehen lässt – erst über die Lippen hinein, dann bei zu viel Genuss dort auch wieder hinaus –, werden dem Getränk sogar magische Kräfte zugesprochen. Besonders der roten Variante. Die soll nämlich helfen, Erkrankungen wie Krebs, Arthritis oder einem Herzinfarkt vorzubeugen. Auch Demenz soll mit einem regelmäßigen Glas des Roten angeblich ein Stückweit vermieden werden können, sofern man nicht vergisst, rechtzeitig mit dem Trinken wieder aufzuhören. In Maßen, also nicht in Maßkrügen, soll Wein also gesundheitsfördernd sein.

Inhalt: Die gesundheitsfördernde Wirkung von Rotwein
Länge: 2.625 Zeichen
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Die lukrativen Eier der Sonne

MeloneTextauszug: Bislang dachte ich immer, es gäbe nur zwei Möglichkeiten, legal zum Millionär zu werden: Möglichkeit eins wäre, im Lotto zu gewinnen, was bei der richtigen Zahlkombination und dem entsprechenden Glück, an bis zu zwei Tagen pro Woche erfolgen könnte, aber bis dato ausblieb. Was auch daran liegen mag, dass ich noch nie einen Lottoschein abgegeben haben. Möglichkeit zwei wäre, als Politiker in den Bundes- oder Landtag einzuziehen und dort ganz tapfer ein, zwei Legislaturperioden abzusitzen. Das dauert länger als der Lottogewinn, sorgt aber für eine stabile Einnahmenseite auch nach dem Rücktritt von den politischen Ämtern oder der Abwahl.

Inhalt: Japanische Leidenschaft für sündhaft teures Obst
Länge: 2.453 Zeichen
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Ziemlich beste Bierfreunde

Biertrinker-2, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Soziale Netzwerke sind schon eine tolle Sache. Plötzlich hat man Freunde, von deren Existenz man bis dahin noch nicht einmal etwas geahnt hat. Selbst wer nicht bei Facebook Mitglied ist, erfährt mit ein paar Mausklicks oftmals viele interessante Dinge über seine Mitmenschen: wer welche Vorlieben und Abneigungen hat, aber auch wer wie oft Stuhlgang hat. Was übrigens nichts mit dem gefürchteten Shitstorm zu tun hat. Die Angst, zum gläsernen Menschen zu werden, ist vielfach der Hoffnung gewichen, dass irgendjemand dort draußen im riesigen weltweiten Web einen tatsächlich interessant finden könne. Sogar so sehr, dass man auf einen gedrückten Gefällt-mir-Knopf hoffen darf.

Inhalt: Biergläser als soziales Netzwerk
Länge: 2.369 Zeichen
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Gaumentestpest

TellerTextauszug: Andreas hat eine große Passion: das Kochen. Während unsereins selbst Wasser anbrennen ließe, wenn dies ginge, und allenfalls mal vor Wut kocht, zaubert Andy gerne mal kleine Köstlichkeiten für sich und die seinen auf den Tisch des Hauses. Doch Andy schwingt nicht nur gerne den Kochlöffel, sondern ist auch alles andere als ein Kostverächter. Im Gegenteil, erst isst gerne und gerne auch viel. Natürlich ist ehr nicht zu dick, höchstens für sein Gewicht etwas zu klein. Und immerhin scheinen seine Füße beim Duschen durchaus punktuell an den Spitzen noch nass werden zu können.

Inhalt: Wenn selbst Sterneköche alles falsch zu machen scheinen
Länge: 2.941 Zeichen
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