Greissinnen mit Nebenjob

Japanerin-1, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer kennt nicht das alte Kinderlied „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“. Eine musikalische Hommage an das Älterwerden. Die patente Oma saust in dem Song nicht nur auf einem motorisierten Zweirad durch allerlei Viehzeug, sondern hat auch noch ein Radio in einem hohlen Zahn eingebaut und einen Nachttopf mit Beleuchtung. Zudem hat die rüstige alte Dame bekanntlich eine Brille mit Gardine, einen Wellblechmantel sowie im Strumpfband einen Revolver. Vermutlich, um zu zeigen, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes gut in Schuss ist. Gut in Schuss sind offensichtlich auch zahlreiche ältere Frauen im fernen Japan, bei denen allerdings der Verdacht nahe liegt, dass sie gleichzeitig den Schuss nicht gehört haben. Zumindest aber haben die rüstigen Rentnerinnen aus dem Land des Lächelns keine Angst, sich lächerlich zu machen.

Inhalt: Japanische Seniorinnen, die ihre Liebesdienste anbieten
Länge: 2025 Zeichen
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Platzangst

Überfüllter Strand klTextauszug: Ganz ehrlich, es wird eng. Vermutlich richtig eng. In Deutschland droht kollektiver Platzmangel. Schuld ist der Tourismus. Die große Verunsicherung nach den Terroranschlägen in der Türkei und in einigen nordafrikanischen Ländern sowie die anhaltenden Flüchtlingsbewegungen im Mittelmeerraum führen dazu, dass dem einstigen Reiseweltmeister aus dem Land der Germanen die Reiselust ein Stück weit vergangen zu sein scheint. Heimatgefühle statt Fernweh dominieren entsprechend die Urlaubsplanung. Viele wollen offenbar in der vermeintlich schönsten Zeit des Jahres aus Sicherheitsgründen lieber in deutschen Landen umherreisen. Wobei noch offen ist, ob sie hier überhaupt ein Plätzchen finden, um gebührend zu entspannen. Denn gleichzeitig müssen wir feststellen, dass Deutschland förmlich von ausländischen Touristen überrannt wird. Im vergangenen Jahr wurden nicht weniger als 79,7 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste registriert. Da reicht ein normaler Block nicht mehr aus, um dies ordentlich zu erfassen und die Strichliste übersichtlich zu führen. 

Inhalt: Folgen des Massentourismus in Deutschland
Länge: 2.997 Zeichen
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Schweinchen-Zimmer

SchweinklTextauszug: Schwein muss man bekanntlich im Leben haben. Gut, einige sind auch selber eins. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Doch zurück zum eigentlichen Schwein. Selbiges benötigt man hier und da, um satt zu werden, aber vor allem auch, um knifflige und gefährliche Situationen zu meisten. Wobei das Schwein bei Letzteren in der Regel physisch nicht anwesend ist. Als Sättigungsbeilage hingegen kommt es zumindest in Teilen auf den Tisch. Doch zurück zu dem Schwein, dass wir nicht sehen und doch hier und da benötigen. Dieses brauchen beispielsweise ganze Heerscharen von Lernenden, die bei bevorstehenden Klausuren oder Prüfungen, trotz zum Teil riesiger Wissenslücken darauf hoffen, irgendwie durchzukommen. 

Inhalt: Wie das Kuscheln mit Schweinen den Stress lindert
Länge: 2.091 Zeichen
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Bluetoothbehälter

wine-600134_640Textauszug: Ja, der Mensch ist schwach. Sehr, sehr schwach. Also, er kann schon einen Eimer Wasser oder einen Rahmen Bier hochheben, aber er kann gewissen Reizen und Gelüsten irgendwie nicht widerstehen. Ja, der Mensch ist ein Weichei, der seinen eigenen Willen nicht im Griff hat. Der eine will weniger oder gar nicht mehr rauchen, greift aber immer und immer wieder zum Glimmstengel. Der andere will weniger Schokolade und Süßkram essen, stopft aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit zuckerhaltige Leckereien kiloweise in sich rein. Wohl wissend, dass er sich das Zeug auch direkt auf die Hüfte schmieren könnte. Fast jeder von uns hat eine Sucht, die er kaum bis gar nicht kontrollieren kann. 

Inhalt: Wie ein Plastiksafe Willensschwachen helfen kann
Länge: 2.572 Zeichen
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Namens-Gott

Kirche, © Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wir alle kennen diese Stars und Sternchen, die von ihren Fans förmlich vergöttert werden. Ex-BVB-Profi Jürgen Kohler wurde von den Fans sogar gerne als „Fußball-Gott“ tituliert. Argentiniens ehemaliger Superstar Diego Maradona nahm 1986 sogar die „Hand Gottes“ zur Hilfe, um bei der WM in Mexiko sein Land im Viertelfinale gegen England auf die Siegerstraße zu bringen. Und natürlich wissen viele Männer um die göttliche Ausstrahlung ihrer Partnerin. Während es ja kein Zufall sein kann, dass das zarte Geschlecht mit Blick auf ihre bessere Hälfte gerne mal vom „Göttergatten“ spricht. So gesehen umgibt auch uns Normalsterbliche hier und da etwas Göttliches. Im fernen Indonesien ist ein Mann von Geburt an mit dem Namen „Gott“ gesegnet worden.

Inhalt: Fluch und Segen für Menschen mit den Namen Gott
Länge: 2.524 Zeichen
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Selfie-Macher

Fotografieren, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer auf Achse ist, will Beweise. Und zwar darüber, wo er war. Gut, normalerweise erinnern wir uns daran, wohin wir gereist sind – zumindest an die meisten Orte. Aber wir wollen natürlich auch anderen beweisen, wo wir überall waren. Früher wurde dann zum Taschenmesser gegriffen und in einen Baum oder eine Hauswand ein schlaues „I was here“ geritzt. Das ging natürlich auch mit einem Kuli oder Edding. Mit denen konnte man sich auch herrlich auf Hauswänden, Türen und Fliesenspiegeln verewigen. Die Daseins-Bekundung in englischer Sprache zeugte zudem davon, wie gebildet und weit gereist jemand war. Das einzige Problem: Der Baum-, Parkbank- oder Wandkritzler musste anonym bleiben, um nicht Gefahr zu laufen, für den Schaden zur Kasse gebeten oder zu Reinigungsarbeiten gezwungen zu werden.

Inhalt: Passionen von Selfie-Fotografen
Länge: 2.712 Zeichen
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